Neubau Feuerwehrgerätehaus darf nicht zum politischen Zankapfel werden!

Veröffentlicht am 27.09.2014 in Gemeindepolitik

In der vergangenen Sitzung des Gemeinderates wurde der Tagesordnungspunkt „Straßenbau In den Stockgärten im Ortsteil Limbach“ abgesetzt. Damit wurde verhindert, dass eine zügige Ertüchtigung der Straße am neuen Feuerwehrgerätehaus in Limbach erfolgen kann.

In der SPD können wir unsere Enttäuschung hier nicht länger verbergen. Bislang sind wir immer noch davon ausgegangen, dass der neue Feuerwehrstandort in Limbach im Prinzip über die Parteigrenzen hinweg unstrittig sei.

Mit der jetzt erfolgten Verweigerung der CDU zum Ausschreibungsbeginn für die längst geplante Ertüchtigung der Straße vor dem Feuerwehrgerätehaus zeigte sich aber, dass der Neubau offenkundig nicht aus dem Konsens der Verantwortungsträger erfolgt. Dieser Konsens hätte es ermöglicht, die Ausschreibungen jetzt auf den Weg zu bringen, da kein Gremium in der Gemeinde, erst recht der Ortsrat Limbach nicht, in der Vergangenheit Einwände erhoben und dies auch bei einer Ortsbegehung vor einigen Wochen unter Beweis gestellt hat. Die Verweigerung zum Konsens zeigt sich in der Unterlassung, im Vorfeld formelle Bedenken anzumelden und ausräumen zu helfen. Einzelne Entscheidungsträger der CDU legen wohl wenig Wert auf eine Zusammenarbeit der Mandatsträger in Kirkel, sonst hätte die sinnlose Verzögerung vermieden werden können. Treffen wollte man hier wohl die SPD – die wahren Leidtragenden einer solchen parteipolitischen Verzögerungstaktik sind jedoch andere.

--> Berichterstattung der Saarbrücker Zeitung

 

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